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Im Fokus

Mai 2017 – Michael Kahle koordiniert die Pages Hochwasser-Datenbank

Während des 5. Open Science Meetings des PAGES (Past Global Changes) Projekts in Saragossa, Spanien wird eine Strategie vorgestellt, um Hochwasserdaten aus unterschiedlichen Proxies in einem standardisierten Datenformat abzulegen und damit öffentlich verfügbar und kombinierbar zu archivieren. Dazu wird das weitverbreitete Linked Paleo Data Format (LiPD) erweitert, um neben den klassischen Naturarchiven (Sedimente, Baumringe, Tropfsteine, ..) auch Daten aus historischen Dokumenten (etwa aus tambora.org) bereitzustellen. Ausserdem soll eine einheitliche Struktur der interpretierten Flutintensität die Such- und Vergleichbarkeit der Datensätze ermöglichen. Mehr …

März 2017 – Radiobeitrag: Wenn das Wetter Geschichte schreibt – Von der ‚Kleinen Eiszeit‘ zum Klimawandel von heute

Unter der Leitung des Moderators Jürgen Heilig diskutiert Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Physische Geographie mit dem Historiker und Buchautor Dr. Philipp Blom aus Wien und dem Historiker Dr. Franz Mauelshagen vom Institute for Advanced Sustainability Studies aus Potsdam im SWR2 Forum am Freitag, den 10.3., ab 17.05 Uhr eine Stunde lang über die Kleine Eiszeit und deren Folgen auf die Gesellschaft.

März 2017 – Verbundtreffen und Praxistransfer im Forschungsprojekt WaSiG

Beim Verbundtreffen von WaSiG stellt das Forschungsteam der Humangeographie die Ergebnisse der Bewohner_innenbefragung zum Umgang mit Regenwasser in Freiburg, Hannover und Münster vor. Im Rahmen eines Workshops diskutieren die Projektpartner - insbesondere aus den Kommunen sowie Ingenieurbüros - die Bedeutung dieser Ergebnisse für die Planung von grüner Infrastruktur. Zusätzlich werden in einem Fachgespräch in der Stadtverwaltung bei konkreten Bauvorhaben in Münster die zentralen Weichenstellungen für einen innovativen Umgang mit Regenwasser erfasst. Mehr …

März 2017 – Dr. Avilash Roul als DAAD-Gastwissenschaftler in der Geographie

Bis Ende Mai ist Dr. Avilash Roul (Indo-German Centre for Sustainability, Indian Institute of Technology Madras, Chennai) als Gastwissenschaftler am Lehrstuhl für Humangeographie (Prof. Dr. Tim Freytag) tätig. Die Forschungsinteressen von Avilash Roul liegen auf Fragen der Governance von städtischen und peri-urbanen Wäldern in Indien. Während seines Forschungsaufenthalts befasst er sich mit aktuellen wissenschaftlichen Debatten zum Management stadtnaher Wälder in Deutschland und steht dazu in engem Austausch mit Dr. Kirsten Hackenbroch (Humangeographie) sowie weiteren Forschenden der Fakultät.

Februar 2017 – Michael Bauder zu Besuch an der Umeå University

Von Februar bis April 2017 führt Dr. Michael Bauder auf Einladung von Prof. Dr. Dieter Müller einen Forschungsaufenthalt am Geographischen Institut der Universität Umeå (Schweden) durch. Dabei arbeitet er unter anderem zu den Themen „Konstruierte Wildnis“ und „Tourismus nördlich des Polarkreises“ in Zusammenarbeit mit den Forschungspartnern und anderen Experten vor Ort und im schwedischen und finnischen Lappland.

Februar 2017 – tambora.org data series veröffentlicht Forschungsdaten

In Zusammenarbeit mit der UB Freiburg werden digitale Daten aus der virtuellen Forschungsumgebung tambora.org über DOIs zitierfähig veröffentlicht. Die einzelnen Datenbelege sind chronologisch kompiliert und beinhalten jeweils die Quellreferenz. Damit wird die zugrunde liegende Kernerarbeit des Generierens, Sammelns, Kodierens sowie Bewertens gewürdigt. Die Reihe und ihre digitale Hinterlegung auf www.tambora.org laden zu einem vertieften Austausch ein. Die von R. Glaser, M. Kahle und R. Hologa herausgegebenen Bände sind einsehbar. Mehr …

Dezember 2016 - Kirsten Hackenbroch dokumentiert die erlebte und erinnerte Stadtteilgeschichte Dhakas

Auf Einladung des Goethe Instituts in Dhaka, Bangladesch, führt Dr. Kirsten Hackenbroch während einer zehntägigen Forschungsreise ihre Erhebungen zur Umwelt- und Sozialgeschichte der schnellwachsenden Stadt Dhaka fort. Gemeinsam mit der Grafikdesignerin Yasmin Karim und Studierenden aus Dhaka dokumentiert das Projekt erlebte und erinnerte Stadtteilgeschichte. Dazu erzählen Bewohner_innen, die schon vor der rapiden Urbanisierung ab den 1970er Jahren auf dem Gebiet der heutigen Stadt wohnten, von frühen Erinnerungen, bedeutenden Orten sowie mündlichen Überlieferungen.

Oktober 2016 - Dr. Catarina Gomes de Matos erhält "Waldseemüllerpreis"

Dr. Catarina Gomes de Matos erhält im Rahmen der Feierlichen Eröffnung des Akademischen Jahres den von der Anne-Laubenberger-Stiftung ausgelobten „Waldseemüllerpreis“. Mit dem Preis wird ihre hervorragende Dissertation zu urbanen Konflikten und Protesten in Barcelona gewürdigt. Die Dissertation ist im Rahmen des von Dr. Samuel Mössner betreuten und durch die Baden-Württemberg Stiftung geförderten Forschungsprojekts „Governance urbaner Konflikte - Zivilgesellschaftlicher Protest als Ausdruck raumbezogener Identität" entstanden und wurde von Prof. Dr. Tim Freytag am Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie der Universität Freiburg betreut. Weitere Preisträgerin ist die Archäologin Valerie Schoenenberg.

August 2016 - Forschungsaufenthalt unserer Master-Studierenden in Worcester (USA)

Freiburger Studierende des MSc-Studiengangs „Geographie des Globalen Wandels“ befinden sich in der Zeit vom 26.8. – 16.9. 2016 auf Forschungsreise in Worcester (USA). Im Mittelpunkt der diesjährigen Projektstudie steht die Auseinandersetzung mit Ansätzen der nachhaltigen Stadtentwicklung in Massachusetts. Dabei sind vor allem Aspekte der Umweltgerechtigkeit und sozialen Gleichheit von besonderem Interesse. Weiterhin werden die Widersprüchlichkeiten und das Potential einer alternativen Politik identifiziert, die das vorherrschende Paradigma des ökonomischen Wachstums in Frage stellen möchte. Die Lehrveranstaltung ist Bestandteil einer Kooperation mit dem Worcester Polytechnic Institute (WPI), die durch Tim Freytag, Samuel Mössner und Rob Krueger initiiert wurde.

August 2016 - WaSiG startet Befragung zum Umgang mit Regenwasser

Im BMBF-Forschungsprojekt WaSiG startet das Team der Humangeographie in Kooperation mit den Städten Freiburg, Hannover und Münster eine Befragung zum Umgang mit Regenwasser in der Stadt. Befragt werden bis Ende September insgesamt 18.000 Bürgerinnen und Bürgern in ausgewählten Stadtteilen. Ziel der Befragung ist es, Informationen über die Erfahrungen der Bevölkerung mit verschiedenen Regenwasseranlagen zu erhalten. Diese Informationen sollen Eingang finden in aktuelle Diskussionen zur Gestaltung bestehender und neuer Stadtquartiere und Freiräume. Mehr …