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Projekte und Forschungsvorhaben


  • Konzeption eines Biosphärenklassenzimmers für die Grundschule im Kleinen Wiesental
    Projektleitung
    Glaser R, Nethe M
    Laufzeit
    01.07.2019 bis 31.12.2020
    Beschreibung
    Das Biosphärengebiet Schwarzwald wurde eingerichtet, um einerseits die besondere Landschaft durch die traditionelle Wirtschaftsweise im Schwarzwald zu erhalten und andererseits diese Region nachhaltig und zukunftsträchtig zu fördern. In der Biosphärengebietsgemeinde Kleines Wiesental soll ein Biosphärenklassenzimmer in Form einer Modellausstellung entstehen, um Kinder im Grundschulalter schon früh an die Thematik heranzuführen. So sollen zum einen die besondere Vergangenheit und Gegenwart des Kleinen Wiesentals vermittelt werden und sie sollen gleichzeitig zu mündigen Bürger*innen geschult werden. Die Arbeitsgruppe entwickelt die Konzeption dazu mit wissenschaftlicher Begleitung mit dem bewährten Partizipationsansatz Heritage Interpretation.
    Finanzierung
    Biosphärengebiet Schwarzwald, Verein der Freunde und Förderer der Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental.
  • Konzeption einer Dauerausstellung für den Infopoint im Kandelbergland
    Projektleitung
    Glaser R, Nethe M
    Laufzeit
    01.01.2019 bis 31.12.2020
    Beschreibung
    In den Jahren 2008 bis 2011 wurde von Arbeitsgruppe Heritage Interpretation im Kandelbergland ein umfangreiches touristisches Angebot geschaffen und erfolgreich evaluiert. Da viele Besucher erst vor Ort auf den „Interpretationsraum Kandelbergland“ mit seinen vielfältigen Möglichkeiten aufmerksam werden, soll mit einem Infopoint und einer Ausstellung über das Angebot Abhilfe geschaffen werden. Das von dem Landratsamt Emmendingen geförderte Projekt ist eine wissenschaftliche Begleitung und Konzeptionierung einer Dauerausstellung samt baulicher, technischer und inhaltlicher Gestaltung des Gebäudes. Wie in den vorausgegangenen Projekten der Arbeitsgruppe liegt die inhaltlich-didaktische Methode Heritage Interpretation zugrunde.
    Ansprechpartner
    Nethe M
    Tel.: 203 9129
    Email: monika.nethe@geographie.uni-freiburg.de
    Finanzierung
    Landratsamt Emmendingen
  • Konzeption einer zeitgemäßen Öffentlichkeitsarbeit und inhaltlichen Besucherlenkung durch das forstliche Versuchsgelände Liliental
    Projektleitung
    Glaser R, Nethe M, Chatel A
    Laufzeit
    01.01.2017 bis 31.03.2019
    Beschreibung
    Das Liliental (Kaiserstuhl/Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) zeichnet sich durch einmalige naturräumliche Gegebenheiten und eine spannende Geschichte aus. Seit der Einrichtung als forstliches Versuchsgelände vor 60 Jahren hat sich durch die besondere Art der Bewirtschaftung als Versuchsfläche und Samenplantage eine einzigartige Erholungslandschaft mit großer Biodiversität herausgebildet. Diese Voraussetzungen führen dazu, dass viele Besucher das Liliental frequentieren. Das Besucherprofil ist heterogen, Freizeitbelange stehen Expertengruppen gegenüber. Jedoch führen die verschiedenen Nutzungsansprüche (Freizeit, Forschung, Waldwirtschaft, Naturschutz) immer wieder zu Konflikten. Ziel der Konzeption ist über den Kommunikationsansatz Heritage Interpretation besuchergerecht den jeweiligen Zielgruppen die Nutzungen und Besonderheiten des Lilientals zu vermitteln sowie das Alleinstellungsmerkmal Liliental heraus zu arbeiten. Projektpartner sind die Forstliche Versuchsanstalt (www.fva-bw.de) und ForstBW (www.forstbw.de).
    Ansprechpartner
    Nethe M, Chatel A
    Email: monika.nethe@geographie.uni-freiburg.de, anna.chatel@geographie.uni-freiburg.de
    Finanzierung
    Sonderinvestionsmittel Öffentlichkeitsarbeit des Landesbetriebs Forst Baden-Württemberg
  • HIMIS: Heritage Interpretation for Migrant Inclusion in Schools
    Projektleitung
    Glaser R, Lehnes P
    Laufzeit
    01.09.2016 bis 31.08.2018
    Beschreibung
    HIMIS (Heritage Interpretation for Migrant Inclusion in Schools) entwickelt neue Ansätze, um junge Menschen mit Migrationshintergrund bei der Integration in ihre Schulen und ihr lokales Umfeld zu unterstützen. Es richtet sich auch an Schüler aus alteingesessenen Familien, von deren Offenheit es abhängt, ob Integration gelingt. Unter Anleitung von Lehrern sollen gemischte Schülergruppen lokale Erinnerungsorte und historische Gebäude oder Traditionen interpretieren. Indem sie ihre Umgebung besser kennen lernen, sollen die Schüler ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl zu ihrer Gemeinde entwickeln und die Ortsgeschichte besser verstehen. Experten der Uni Freiburg entwickeln gemeinsam mit britischen Kollegen sowie Lehrern von vier Pilotschulen neue Methoden zur Interpretation des kulturellen und geschichtlichen Erbes im schulischen Kontext. Die Lehrkräfte sollen anschließend Schülerprojekte an vier Schulen in Italien, Griechenland, Polen und Deutschland durchführen. Dabei entwickeln die Schüler Führungen oder Themenpfade zu historischen Stätten und Denkmalen an ihrem Ort. Die Rahmenthemen werden so gewählt, dass sich die Schüler dabei auch mit den geschichtlichen Wurzeln grundlegender gesellschaftlicher Werte wie Toleranz, Nichtdiskriminierung, Glaubens- und Meinungsfreiheit auseinander setzen.
    Ansprechpartner
    Lehnes P
    Email: patrick.lehnes@geographie.uni-freiburg.de
    Finanzierung
    Europäische Union:+ Erasmus+ Strategische Partnerschaft
  • Challenges of Reservoir Management (CHARM)
    Projektleitung
    Glaser R
    Laufzeit
    01.01.2016 bis 31.12.2020
    Beschreibung
    Weltweit dienen Reservoire essentiellen Zwecken wie der Wasser- und Energieversorgung, dem Hochwasserrückhalt, der Schiffbarmachung der Gewässer und – nicht zuletzt – der Naherholung und dem Tourismus. In Zukunft wird die Bedeutung dieser künstlich angelegten Wasserkörper durch die erwarteten Veränderungen im Zuge des Klimawandels und der demographische Entwicklung weltweit ansteigen. Allerdings führen Dammbauten immer wieder zu Nutzungskonflikten und entsprechenden gesellschaftlichen Spannungen zwischen unterschiedlichen Interessengruppen, da sie mit intensiven Eingriffen in die Landschaft einhergehen. Diese umfassen sowohl ökologische als auch ökonomische, soziale und infrastrukturelle Aspekte. Besondere und neue Herausforderungen sind die mit Schad- und Nährstoffen sowie organischem Material belasteten Sedimentakkumulationen innerhalb der Reservoire, die zu toxischen Blaualgenblüten und zur Produktion klimawirksamer Treibhausgase führen können. Die Sedimentablagerungen beeinträchtigen zudem allein durch ihre Quantität die Funktion und den Betrieb der Anlagen. Für eine nachhaltige, konsensfähige Speicherbewirtschaftung, in der auch diese neuen Entwicklungen und Änderungen Berücksichtigung finden, ist die Ausarbeitung eines integrierten, vernetzten Managementkonzeptes, das eine möglichst umfassende Analyse der relevanten Faktoren vorsieht, von große Bedeutung. Das Vorhaben CHARM wird im Rahmen der Wassernetzwerkinitiative Baden-Württemberg vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert. Beteiligt sind an diesem Projekt die Physische Geographie der Universität Freiburg, das Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung der Universität Stuttgart sowie das Limnologische Institut der Universität Konstanz. Am Lehrstuhl für Physische Geographie der Universität Freiburg werden die gesellschaftlichen Implikationen und Konflikte von Reservoiren an regionalen Fallbeispielen analysiert, um damit Beiträge zu einem integrierten, vernetzten Managementkonzept zu liefern. Die transdisziplinäre Kooperation der Projektpartner ist notwendig, um einen integrativen, holistischen Analyseahmen gewährleiten zu können.
    Ansprechpartner
    Stork K, Daus M
    Email: katharina.stork@geographie.uni-freiburg.de, milan.daus@geographie.uni-freiburg.de
    Finanzierung
    Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
    Publikationen
    Vorträge
    • Glaser R, Daus M, Koberger K: Understanding Reservoirs - Managing Reservoirs Sustainably. 08.10. 2018 (Symposium Wassernetzwerk Baden-Württemberg in Stuttgart)
  • Clim`ability-Klimaanpassungsstrategien für Unternehmen in der Region Oberrhein
    Projektleitung
    Glaser R
    Laufzeit
    01.01.2016 bis 31.12.2018
    Beschreibung
    Der globale Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, denn er wird als langfristiges und schleichend fortschreitendes Phänomen nach wie vor in seinen regionalen Auswirkungen unterschätzt. Auch Unternehmen haben nur selten eine klare Vorstellung davon, inwieweit sie von diesem Risiko betroffen sind und welche Maßnahmen zur verbesserten Anpassung an dieses Phänomen vonnöten sind. Für die Oberrheinregion lässt sich eine gleichermaßen hohe wie auch komplexe Anfälligkeit der dort aktiven Unternehmen feststellen. Ziel des Projektes ist es daher, maßgeschneiderte Evaluationsmethoden und Anpassungsstrategien für die Unternehmen des Oberrheingebietes zu entwickeln. Die besondere Herausforderung dieses Vorhabens liegt dabei in der transnationalen Komponente im Dreiländereck Frankreich, Deutschland und der Schweiz: Sowohl die Wahrnehmung von Risiken als auch die Herangehensweise zur Risikobewältigung unterliegt in jedem der drei Länder besonderen politischen, institutionellen, historischen und kulturellen Gegebenheiten. Die in diesem Projekt verfolgten Ziele sind im Einzelnen: - Bewertung und Visualisierung der Vulnerabilität ausgewählter Branchen und Regionen in der Metropolregion Oberrhein - Konzeption eines Fragenkataloges, der den Unternehmen der Region eine Selbstdiagnose ihrer spezifischen Vulnerabilität ermöglicht - Auf Klimarisiken ausgerichtete Beratungsdienstleistungen (Anpassungsstrategien) für betroffene Unternehmen und die Öffentlichkeit - Verstetigung eines Expertennetzwerkes zum Klimawandel am Oberrhein - Aufbau einer kollaborativen Forschungsumgebung als zentrale Daten – und Informationsplattform Das Projekt baut auf einem Vorgängerprojekt auf, das von der Agence Nationale de la Recherche (ANR) gefördert wurde und im Dezember 2014 auslief. Es soll als Einstieg in eine nachhaltige wirtschaftliche Klimaanpassungsstrategie dienen, die für andere Wirtschaftsbereiche und Regionen als Vorbild dienen kann. Neben der Durchführung von lokal und regional differenzierten Vulnerabilitätsanalysen wird die Physische Geographie Freiburg zusätzlich für den Aufbau einer web-basierten kollaborativen Forschungsumgebung (collaborative research environment - CRE) verantwortlich sein, die dem Vorhaben als zentrale Daten- und Informationsaustauschplattform dienen soll.
    Ansprechpartner
    Scholze N
    Tel.: +49-761-203-9127
    Email: nicolas.scholze@geographie.uni-freiburg.de
    Finanzierung
    EU-INTERREG V
    Publikationen
    Originalarbeiten in wissenschaftlichen Fachzeitschriften
    • Scholze N, Glaser R, Roy S: Klimavulnerabilität von Unternehmen in der Metropolregion Oberrhein und ihre Visualisierung anhand von Wirkpfaden. revue d`Allemagne et des pays de langue allemande, 2018; 50 (2) : 325-335
    Vorträge
    • Scholze N, Daus M, Glaser R: Le tourisme de neige en Forêt Noire: conséquences du changement climatique et stratégies d’adaptation 29.03. 2018 (Atelier de développement: Changement climatique: Quels futurs pour l’enneigement du massif des Vosges? Colmar)
    • Scholze N, Glaser R, Kahle M: Clim’Ability – Klimaanpassungsstrategien für Unternehmen in der Metropolregion Oberrhein 2016 (35. Jahrestagung des Arbeitskreis Klima)
  • Drought impacts, processes and resilience: making the invisible visible (DRIeR)
    Projektleitung
    Glaser R
    Laufzeit
    01.01.2016 bis 31.12.2020
    Beschreibung
    Die Physische Geographie ist mit einem Teilprojekt am interdisziplinären Forschernetzwerk DRIeR („Drought impacts, processes and resilience: making the invisible visible“) beteiligt. Das Konsortium besteht aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Freiburg (Hydrologie, Geographie, Waldbau, Forst- und Umweltpolitik), Heidelberg (Geographie, Rechtswissenschaften) und Tübingen (Vegetationsökologie) und wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen Förderprogramms „Wasserforschung Baden-Württemberg“ in den nächsten fünf Jahren finanziert. In dem Vorhaben DRIeR werden die vielfältigen Wirkungseinflüsse von extremer Trockenheit und Dürre in Baden Württemberg analysiert und insbesondere die Folgen für die Gesellschaft und für die verschiedenen Akteure sichtbar gemacht. Dafür entwickelt das DRIeR-Netzwerk eine nachhaltige IT-basierte Plattform für die interne Kommunikation, aber auch für die Wissensvermittlung an die Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange. Konkrete Forschungsfragen und Arbeitsbereiche sind: • Indikatoren und Wirkungsberichte zur Risikomodellierung • Klimarekonstruktion mittels historischer Quellen und dendrochronologischer Analysen • Trocknungsexperimente zur Erforschung von Resistenz und Resilienz von Pflanzen • Hydrologische Modellierung zur Simulation der Wasserverfügbarkeit bei verschiedenen Klima-und Landnutzungsszenarien • Rechtliche sowie wasser- und umweltpolitische Rahmenbedingungen –vergleichende Analyse Ziel ist es schließlich Konzepte für eine gesellschaftliche Resilienz gegen Trockenheit und Dürre aufzuzeigen und Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln. Die Physische Geographie Freiburg widmet sich insbesondere der Klimarekonstruktion der Dürre und Trockenheitsereignisse für eine bessere Gefahrenabschätzung im Rahmen der Risikobewertung. Des Weiteren wird sie an Fragen der IT-basierten Wissens- und Kommunikationsplattform mitwirken.
    Ansprechpartner
    Erfurt M
    Email: mathilde.erfurt@geographie.uni-freiburg.de
    Finanzierung
    Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
    Publikationen
    Originalarbeiten in wissenschaftlichen Fachzeitschriften
    Vorträge
    • Erfurt M, Skiadaresis G, Blauhut V, Tijdeman E: A Drought Catalogue for Baden-Württemberg, 2019 (Science Workshop Hydrology, Aitern 11.02.2019)
    • Glaser R, Erfurt M, Himmelsbach I, Bösmeier A, Kahle M: Drought reconstructions, impacts, processes and resilience since 1500 for the German Southwest, 2017 (Adaptation and Resilience to Droughts – Historical Perspectives in Europe and Beyond. University of Strasbourg (France), 1-2.6.2017)
  • Transnationales Hochwasserrisikomanagement im Rheineinzugsgebiet. Ein historisch-progressiver Ansatz.
    Projektleitung
    Glaser R
    Laufzeit
    01.02.2014 bis 30.06.2017
    Beschreibung
    TRANSRISK2 strebt eine Erweiterung der Datenbasis von Hochwasserereignissen der an den Oberrhein angrenzenden Teileinzugsgebiete seit 1700 an und untersucht Fragen der Hochwasservulnerabilität und des Hochwasserrisikomanagements im Zusammenhang mit Landnutzungsänderung flussnaher Räumen und den Flusseinzugsgebieten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Wahrnehmung und Akzeptanz von Risiken sowie deren Kommunikationsstrukturen. Damit soll ein holistisches Verständnis des Hochwasserrisikomanagements erreicht werden, das die sich ändernden Aspekte in der Wahrnehmung, politischen Entscheidungen, Einschätzung von Technik und der Rolle von Risiko- und öffentlichen Diskursen im Spannungsfeld von Klimawandel und gesellschaftlicher Konzeptionalisierung in ihrer zeitlichen Dynamik nachzeichnet und analysiert. Im Zusammenhang mit der Analyse der historischen Landnutzung in Hochwasserrisikogebieten steht die Modellierung historischer Ereignisse und ihre Projektion auf heutige Verhältnisse (progressiv-historischer Ansatz).Dadurch wird ein direkter Bezug zu den unmittelbaren Zielen der Europäischen Hochwasserrisiko-Management-Richtlinie von 2007 erreicht. Um eine zeitgemäße Präsentation und die notwendige Partizipation zu stimulieren, werden die Daten und Erkenntnisse in die kollaborative Forschungsumgebung TAMBORA.org eingebunden.
    Ansprechpartner
    Glaser R
    Tel.: 0761 203 3526
    Email: ruediger.glaser@geographie.uni-freiburg.de
    Finanzierung
    DFG
    Publikationen
    Originalarbeiten in wissenschaftlichen Fachzeitschriften
    • Martin B, Giacona F, Furst B, Edelblutte C, Holleville N, Vitoux MC, Glaser R, Himmelsbach I, Schönbein J, Heitz C, Wassmer P, Haziza E, Christiany L: ORRION: A specific information sharing tool to (re)build a “flood risk culture” in the Rhine Graben (France - Germany) E3SWeb Conf., 2016; 7: 1-8: http://www.e3s-conferences.org/articles/e3sconf/abs/2016/02/e3sconf_flood2016_15005/e3sconf_flood2016_15005.html
    • Himmelsbach I, Glaser R, Schönbein J, Riemann D, Martin B: Reconstruction of flood events based on documentary data and transnational flood risk analysis of the upper Rhine and its French and German tributaries since AD 1480 Hydrology and Earth System Sciences, 2015; 19: 4149-4164: http://dx.doi.org/10.5194/hess-19-4149-2015
    • Martin B, Holleville N, Fournier M, Furst B, Giacona F, Glaser R, Himmelsbach I, Schönbein J, Vitoux MC, With L: Les évènements extrêmes dans le fossé rhénan entre 1480 et 2012. Quels apports pour la prévention des inondations? La Houille Blanche, 2015; 2: 82-93: http://dx.doi.org/10.1051/lhb/20150023
    • Martin B, Holleville N, Furst B, Giacona F, Glaser R, Himmelsbach I, Schönbein J: La géohistoire des inondations au service de l’évaluation critique du zonage du Plan de Prévention des Risques d’Inondation: l’exemple de Thann (Haut-Rhin, France) Belgeo (Revue Belge de Géographie), 2015; 1: 1-16
    Vorträge
    • Bösmeier A: "Historic-progressive“ modelling of extreme flood events within the Upper Rhine catchment 2016 (AQUATERRITORIAL, 21.09.2016)
    • Himmelsbach I: Floods, flood protection and flood risk management in the Upper Rhine valley – two different approaches in Alsace and Baden (1500-2015) 2016 (TRANSRISK2, AQUATERRITORIAL)
  • Vegetables go to School, improving nutrition by agricultural diversification
    Projektleitung
    Glaser R
    Laufzeit
    01.03.2013 bis 30.06.2017
    Beschreibung
    Die Physische Geographie (Prof. Glaser) ist Partner im internationalen Projekt "Vegetables go to School". Das Projekt wird durch die Schweizerische Entwicklungszusammenarbeit (SDC) gefördert und in Kooperation mit AVRDC - The World Vegetables Center in Taiwan und dem Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut in Basel. Der Grundgedanke des Projekts ist die Förderung von Schulgärten in mehreren Ländern in Afrika, Südasien und Südostasien zur Verbesserung der Ernährungssituation von Schulkindern. Vor Ort implementiert wird das Schulgartenprogramm in Zusammenarbeit mit Vertretern der nationalen Regierungen der beteiligten Länder und mit lokalen Partnerschulen. Die Physische Geographie Freiburg ist im Rahmen des Projekts verantwortlich für die Bereiche Geokommunikation, virtuelle Forschungsumgebung und Datenmanagement.
    Ansprechpartner
    Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Nisa Butt
    Tel.: ++ (0)761 2033527
    Email: rüdiger.glaser@geographie.uni-freiburg.de
    Finanzierung
    Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) / AVRDC – The World Vegetable Center (Taiwan), Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) / STPH Basel
    Publikationen
  • Atlas of Caravan Tracks and Caravan Trade in Libya
    Projektleitung
    Braun K, Passon J
    Laufzeit
    01.01.2006 bis 31.12.2019
    Beschreibung
    Die im Rahmen eines DAAD Austauschs mit Libyen auf zahlreichen Explorationsfahrten durch die Sahara sowie durch Recherche in Archiven und Befragungen vor Ort gewonnenen Ergebnisse in Bezug auf Karawanenwege und -handel in Libyen werden in Form von Karten, Texten und Bildmaterialien aufbereitet und als Atlas in englischer Sprache herausgegeben.
    Ansprechpartner
    Dr. Klaus Braun
    Tel.: ++49 761 203 9223
    Email: klaus.braun@geographie.uni-freiburg.de
    Finanzierung
    Libyan Studies Center (Tripoli, Libya), DAAD, Auswärtiges Amt
  • Klimaschutz und Klimavulnerabilität
    Projektleitung
    Glaser R
    Laufzeit
    seit 01.01.2006 (unbegrenzt)
    Beschreibung
    In laufenden Forschungsarbeiten werden inhaltliche Fragen und methodische Weiterentwicklungen aufgegriffen, um Aspekte des Klimaschutzes und der Klimavulnerabilität zu untersuchen. Neben der Frage geeigneter Methodenwerkzeuge, u.a. Geographische Informationssysteme, CRE kollaborativen Forschungsumgebungen, Netzwerkanalyse, Haushaltsbefragungen, Öffentlichkeitsarbeit widmet sich die Arbeitsgruppe der Ableitung von Indikatorensystemen. Besondere Beachtung finden auch transnationale Vergleiche bzw. Analysen. Bisherige Arbeiten bezogen sich regional auf Deutschland, die EU-Staaten, Nord- und Lateinamerika. Zusammen mit anderen Forschungseinrichtungen und Institutionen werden realitätsnahe und operationalisierbare Verfahren entwickelt. Bisherige Kontakte umfassen u.a. mehrere deutsche Kommunen und Stadtwerke, das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme Freiburg, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, das Politikwissenschaftliche Institut der Universität Göteborg, Greater Vancouver Regional District in Burnaby, Puget Sound Clean Air Agency in Seattle. Publikationen: Bayer, Franziska (2013): Das CO2-Minderungspotential in der Alltagsmobilität der Gemeinde Todtnau. Freiburg. Bernhörster, Julian (2008): Klimaschutz und die Möglichkeiten individueller Beteiligung. Freiburg. Fitz, Sven (2009): GIS-gestützte Analyse der Energieeinspar- und Klimaschutzpotentiale der Gebäudetypologie der Stadt Freiburg i. Br. Freiburg. Hettich, Susanne (2011): Potenzialanalyse der Energieeffizienz am Beispiel der ländlichen Gemeinde Schonach. Freiburg. Höfer, René (2013): Remote sensing based derivation of urban structure types to assess hydro-meteorological impacts in highly dynamic urban agglomerations in Latin America. Diss. Schrift, im Druck Roth, Cerstin (2008): Die Luftqualität Cascadias in ihrem naturwissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Kontext. Eine politisch-ökologische Betrachtung. Betreut von Rüdiger Glaser. Freiburg. Albert-Ludwigs-Universität, Institut für Physische Geographie. Online verfügbar unter http://www. freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5854/pdf/00_Komplette_Dissertation_DRUCKVERSION_Sept._2008 _1.pdf, zuletzt geprüft am 30.9.2013. Schlücker, Annika (2011): Untersuchungen zum Energiesparpotenzial im Gebäudebestand der Gemeinde Schonach. Freiburg. Schmitt, Frederik (2012): Potentialanalyse zur Nutzung von Solarenergie in der Gemeinde Schonach im Schwarzwald – Bachelorarbeit. Freiburg. Sennekamp, Fabian (2009): Kommunaler Klimaschutz im Bereich erneuerbarer Energien. Eine GIS - gestützte Analyse am Beispiel der Stadt Konstanz. Freiburg.
    Ansprechpartner
    Prof. Dr. Rüdiger Glaser
    Tel.: 0761/203-3527
    Email: ruediger.glaser@geographie.uni-freiburg.de
    Finanzierung
    EU, Helmholtz-Gesellschaft
    Publikationen
    Buchbeiträge
    • Sennekamp F, Glaser R, Volz K R: Europas Geodimensionen - der "Küstenkontinent" oder das "nach Westen ausfransende Asien". Klimaschutz auf europäischer Ebene. In: Gebhardt H, Glaser R, Lentz S (Hrsg): Europa - Eine Geographie Springer Spektrum, 2012; 60-65
    • Sennekamp F, Glaser R: Klimaschutz. In: Gebhardt, H., Glaser, R., Radtke, U. & Reuber, P. (Hrsg): Geographie - Physische Geographie und Humangeographie Spektrum, 2011; 332-340
    Vorträge
    • Sennekamp F: Progress in local climate change mitigation. An actor-based approach 2012 (24th International Climate Policy Ph.D. Workshop 03-04 May 2012)
    • Sennekamp F, Glaser R: Success factors in local climate change mitigation. The case of Freiburg (Germany) 2012 (32nd International Geographical Congress Cologne, 26-30 August 2012)
  • Hisklid: Historische Klimadatenbank
    Projektleitung
    Glaser R
    Laufzeit
    seit 01.01.1997 (unbegrenzt)
    Beschreibung
    Seit Anfang der 1980er Jahre beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit Fragen der Historischen Klimatologie in Mitteleuropa. Unter "historisch" wird dabei der Zeitraum vor Beginn der amtlichen und standardisierten Instrumentenmessung verstanden, soweit vom Mensch verfasste Aufzeichnungen vorliegen. Die Fülle der ausgearbeiteten Quellentexte wurde in der Datenbank HISKLID zusammengefasst. Wesentlicher Bestandteil dieser Datenbank sind deskriptive Wetteraufzeichnungen, Hinweise auf Witterungsextreme, Wettertagebuchaufzeichnungen, aber auch sogenannte Proxydaten, wie Hinweise auf Erntetermine, Vereisungen von Flüssen und Meeresbereichen, Hochwassermarken oder Baumringweiten. Ergänzt werden diese Datentypen durch frühe Instrumentenmeßdaten. Aussagekräftige Datensätze liegen derzeit bis zum Jahr 1000 rückreichend vor. In vielen Fällen sind auch Hinweise auf die Klimafolgen in den Quellen enthalten.
    Ansprechpartner
    Dr. Klaus Braun
    Tel.: +49-(0)761-203-9223
    Email: klaus.braun@geographie.uni-freiburg.de
    Finanzierung
    Paläoklimaprogramm (BMFT), Universitätsbund der Universität Würzburg, BayFORKLIM (Bayrisches Forschungsklimaprogramm), Deutsche Forschungsgemeinschaft
    Publikationen
    Originalarbeiten in wissenschaftlichen Fachzeitschriften
    • Glaser R, Riemann D: A thousand-year record of temperature variations for Germany and Central Europe based on documentary data J Quaternary Sci, 2009; 24 (5) : 437-449