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Clim`ability-Klimaanpassungsstrategien für Unternehmen in der Region Oberrhein

Projektbeschreibung

Der globale Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, denn er wird als langfristiges und schleichend fortschreitendes Phänomen nach wie vor in seinen regionalen Auswirkungen unterschätzt. Auch Unternehmen haben nur selten eine klare Vorstellung davon, inwieweit sie von diesem Risiko betroffen sind und welche Maßnahmen zur verbesserten Anpassung an dieses Phänomen vonnöten sind. Für die Oberrheinregion lässt sich eine gleichermaßen hohe wie auch komplexe Anfälligkeit der dort aktiven Unternehmen feststellen. Ziel des Projektes ist es daher, maßgeschneiderte Evaluationsmethoden und Anpassungsstrategien für die Unternehmen des Oberrheingebietes zu entwickeln. Die besondere Herausforderung dieses Vorhabens liegt dabei in der transnationalen Komponente im Dreiländereck Frankreich, Deutschland und der Schweiz: Sowohl die Wahrnehmung von Risiken als auch die Herangehensweise zur Risikobewältigung unterliegt in jedem der drei Länder besonderen politischen, institutionellen, historischen und kulturellen Gegebenheiten. Die in diesem Projekt verfolgten Ziele sind im Einzelnen: - Bewertung und Visualisierung der Vulnerabilität ausgewählter Branchen und Regionen in der Metropolregion Oberrhein - Konzeption eines Fragenkataloges, der den Unternehmen der Region eine Selbstdiagnose ihrer spezifischen Vulnerabilität ermöglicht - Auf Klimarisiken ausgerichtete Beratungsdienstleistungen (Anpassungsstrategien) für betroffene Unternehmen und die Öffentlichkeit - Verstetigung eines Expertennetzwerkes zum Klimawandel am Oberrhein - Aufbau einer kollaborativen Forschungsumgebung als zentrale Daten – und Informationsplattform Das Projekt baut auf einem Vorgängerprojekt auf, das von der Agence Nationale de la Recherche (ANR) gefördert wurde und im Dezember 2014 auslief. Es soll als Einstieg in eine nachhaltige wirtschaftliche Klimaanpassungsstrategie dienen, die für andere Wirtschaftsbereiche und Regionen als Vorbild dienen kann. Neben der Durchführung von lokal und regional differenzierten Vulnerabilitätsanalysen wird die Physische Geographie Freiburg zusätzlich für den Aufbau einer web-basierten kollaborativen Forschungsumgebung (collaborative research environment - CRE) verantwortlich sein, die dem Vorhaben als zentrale Daten- und Informationsaustauschplattform dienen soll.

Projektleitung

Glaser R

Ansprechpartner

Scholze N
Tel.: +49-761-203-9127
Email: nicolas.scholze@geographie.uni-freiburg.de

Laufzeit

01.01.2016 bis 31.12.2018

Webseite

http://www.clim-ability.eu

Finanzierung

EU-INTERREG V

Publikationen
Vorträge
  • Scholze N, Glaser R, Kahle M: Clim’Ability – Klimaanpassungsstrategien für Unternehmen in der Metropolregion Oberrhein 2016 (35. Jahrestagung des Arbeitskreis Klima)
Konferenzbeiträge
  • Scholze N, Kahle M, Glaser R: Virtuelle Forschungsumgebung Clim'Ability 2017 (Deutscher Kongress für Geographie 2017, Tübingen)

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